Montag, 5. September 2016

Mein Beautycase

Meine Suche nach einem Beautycase den ich im Koffer verstauen kann blieb erfolglos, da die Kosmetikkoffer alle zu hoch sind (oder meine Koffer sind zu klein...). Was tun? Selbernähen .... Ich habe eine Zeichnung gemacht und genau abgemessen, wie viel Platz meine Kosmetika benötigen. Ich wollte auf jeden Fall alles in dem Köfferchen unterbringen, inklusive der Haar- und Fönbürsten, Duschsachen, MakeUp - eben alles was frau im Bad so braucht. So ist ein Beautycase ganz nach meinen persönlichen Bedürfnissen entstanden.


Ich wollte keine weiche Badetasche, sonder einen richtigen Kosmetikkoffer. Für die Stabilität habe ich zum ersten Mal mit PVC-Hartschaumplatten gearbeitet. Die Platten sind 3mm stark, ultraleicht und können problemlos mit einem Cutter geschnitten werden.
Ich habe den Boden und die Seitenwände der Box und die Deckelplatte damit ausgestattet. Genäht habe ich mit beschichteter Baumwolle, so ist die ganze Box abwaschbar.


Der Beautycase hat eine prima Stabilität, ist aber definitiv ein Prototyp. Beim nächsten Mal (falls es ein nächstes Mal gibt) würde ich es etwas anders verarbeiten. Durch die Verwendung der Hartschaumplatten kann man nicht wie bei Taschen üblich die Aussen- und Innenteile zusammennähen und dann wenden. Es dauerte eine Weile, bis ich eine logische und vor allem machbare Arbeitsfolge ausgetüftelt hatte. Zum Schluss wurde es noch einmal richtig kniffelig, da ich die fast fertige harte Box nicht mehr wie gewünscht mit der Nähmaschine bearbeiten konnte. Daher gibt es die eine oder andere etwas unsaubere Stelle - darum Prototyp. 


Obwohl mich kleine Unsauberkeiten ärgern, bin ich aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Beautycase ist stabil und es passt alles rein, was ich benötige. Außerdem passt er von der Höhe her in den Koffer. Das Aussenmaß ist Länge 30 cm, Breite 18 cm, Höhe 19 cm.  Die Box ist ca. 14 cm hoch, der Deckel noch einmal 4-5 cm. Da ich für den Urlaub alle Bad-Artikel wie Shampoo, Haarspülung, Duschgel, Haarspray etc. im Kleinformat nutze, passen trotz der niedrigen Höhe alle Flaschen in die Box. Ich habe z. B. das Shampoo in zwei kleine Flaschen umgefüllt, ähnlich mit dem Duschgel. .


An den Längsseiten habe ich Gummiband-Schlaufen angenäht, in denen die Flaschen halt finden. An der linken Seite habe ich gepolsterte Stoffschlaufen angenäht, weil z. B. Deo und Parfum aus Glasflaschen bestehen und so etwas besser geschützt sind. In der Mitte steht ein herausnehmbarer Einsatz mit unterschiedlichen Fächern.


Der Einsatz sieht ein wenig unförmig aus, er ist trotz H250-Verstärkung nicht so ganz formstabil. Ich hätte vielleicht besser Decovil verwenden sollen. Aber es passt alles rein.


Im Deckel sind die Bürsten untergebracht. Die Halterung ist nicht perfekt, ich musste noch einen Querriegel mit Klett anbringen, da die Bürste rausgefallen ist. Da würde ich beim nächsten Mal eine andere Lösung vorziehen.


In den Boden habe ich noch vier Taschennägel eingearbeitet, so dass der Koffer nicht auf dem Stoff steht. Dieses Detail habe ich allerdings vergessen zu fotografieren.


Beautycase selfmade - nicht perfekt aber trotzdem bin ich ein wenig verliebt in dieses Teil. Es hat mich glatt eineinhalb Tage Arbeit gekostet, aber die Mühe war es wert! Jetzt bin ich ausgestattet und kann auf Reisen gehen.

Montag, 29. August 2016

Ein praktisches Reiseset

Für den Urlaub brauchte ich dringend eine Hülle für die Reiseunterlagen und Tickets. Ich habe ausprobiert, Maß genommen und mich dann an die Nähmaschine begeben. Herausgekommen sind gleich zwei verschiedene Dokumenten-Etuis. 


In das große Etui passen Tickets und - im Zeitalter des online-booking - Dokumente im Format DIN lang, also gefaltete Briefbogen. Außerdem habe ich Fächer für den Reisepass und den Impfpass eingearbeitet. So hat man für den check-in im Bahnhof oder Flughafen alle benötigten Unterlagen griffbereit.


Für den Aufenthalt im Urlaub habe ich ein etwas kleineres Dokumenten-Etui genäht. Da werden dann ja keine Tickets oder Buchungsunterlagen benötigt. Ich wollte eine Hülle für den Reisepass und den Impfausweis, da beides nicht wie z. B. Führerschein oder Personalausweis in das Portemonnaie passen. Zusätzlich habe ich noch diverse Fächer im Scheckkarten-Format eingearbeitet. Darin verschwinden nun alle wichtigen Karten die nicht unbedingt ins Portemonnaie müssen. So wird die Geldbörse auch etwas dünner.

   
Ich bin begeistert, wie einfach diese Etuis zu nähen sind. Man ist absolut flexibel und kann sie ganz nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. Beide Hüllen sind praktisch und handlich und verschwinden leicht im Handgepäck oder der Handtasche.


Der Stoff hat mir so gut gefallen, dass ich gleich noch etwas nachgekauft und eine passende Handtasche dazu genäht habe. Die Tasche ist nach dem  Schnittmuster "Umme Ecke" entstanden, das hatte ich schon eine Weile hier liegen. Sie hat eine interessant geschwungene Klappe und eine aufgesetzte Tasche mit zusätzlichem Reißverschlussfach vorne. Innen befindet sich eine Reißverschlusstasche und auf der Rückseite noch ein zusätzliches aufgesetztes Fach in das problemlos z. B. Briefe rein passen. Die Nähanlieitung war leider nicht so erklärend wie gewünscht. Obwohl ich bereits seit vielen Jahrzenten nähe hatte ich damit tatsächlich einige Probleme. An der Stelle, an der in der Anleitung steht: "Jetzt den Verschluss einarbeiten" ist es für einen Magnetverschluss zu spät, was die Folge hat, dass man die Rückseite des Magnetverschlusses nun aussen sieht, da muss ich noch etwas drüber machen. Außerdem fehlt in der Erklärung ein ganzer Schritt, ich glaube das war bei der Taschenklappe. Nun ja, die Tasche ist fertig geworden und bis auf das Manko mit dem sichtbaren Magnetverschluss gefällt sie mir auch gut.
 

Zuletzt habe ich dann noch ein kleines Etui für "Mädels-Zeug" oder "Weibsdinge" genäht. Dieses Mal mit Klettverschluss anstelle des Druckknopfes, damit es leichter zu öffnen ist. Innen befinden sich Fächer für die typischen Mädels-Sachen wie Slip-Einlagen, Tampons und Binden. Das Hygiene-Etui ist nur 18 x 10 cm groß und passt gut in jede Handtasche.


Jetzt habe ich immer noch etwas von dem Lieblings-Stoff übrig. 
Dazu fällt mir bestimmt noch etwas Schönes ein.

verlinkt bei:

Montag, 22. August 2016

Die Trecking-Notfall-Box

Lieben Dank für eure netten Kommentare, vor allem auch für die Fotografie-Tips. Damit werde ich mich auf jeden Fall noch intensiver beschäftigen. 
Nun möchte ich euch noch die Trecking-Notfall-Box zeigen. Die gab es zusätzlich zum Gewinn bei dem Fotowettbewerb. Ich finde es eine sehr schöne Geschenk-Idee, ähnlich der Ehe-Notfall-Box, die ja allgemein bekannt ist.


In dieser großen Metalldose kamen eine Menge sinnvoller Dinge zum Vorschein, die bei einer Treckingtour in den Rucksack gehören. Alle Teile waren liebevoll in Zellophanfolie verpackt und mit einem Schildchen versehen. Im Einzelnen waren es folgende Teile: 

1 Päckchen Heftpflaster - "...wenn Spucke nicht mehr reicht"
1 Energieriegel - "...nur nicht schlapp machen"
1 Päckchen Sicherheitsnadeln - "...hält im Notfall Vieles zusammen"
1 Rolle Band - "...wenn alle Stricke reißen"
1 Paket Dextro-Zucker - "...damit der Energiehaushalt stimmt"
1 Päckchen Kräuterbonbons - "...wenn mal die Stimme versagt"
1 Päckchen Schnürsenkel - "...falls mal was (ab)reißt"
.... und ganz besonders haben es mir diese Teile angetan:
1 Päckchen Papiertaschentücher - "...geht auch für Pipi"
1 Päckchen Zündhölzer und 1 Teelicht - "...für die kuscheligen Momente"
1 Päckchen Luftballons "... aufblasen, platzen lassen, verscheucht wilde Tiere"


Diese Dinge haben bereits in meinem Rucksack Unterschlupf gefunden. Ich hoffe aber, dass ich die Luftballons nicht brauchen werde.
Das war dieses Mal ein kleiner Post, ich verschwinde auch sofort wieder an die Nähmaschine.

verlinkt bei
Pamelopee
Montagsfreuden

Montag, 15. August 2016

Eine außergwöhnliche Fotoaktion

Normalerweise lest ihr hier von meinen privaten kreativen Aktivitäten. Die wenigsten hier wissen, dass ich in meinem Alltagsleben einem normalen völlig unkreativen Bürojob nachgehe. Nun konnte ich beides ein wenig miteinander verbinden. Vor einigen Wochen wurde durch einen Hersteller mit dem wir zusammenarbeiten ein Fotowettbewerb ausgerufen. Wer mitmachen wollte bekam eine Dose mit Rasensamen geschenkt. Die Aufgabe war, den Rasen zu säen, wachsen zu lassen und dann ein Arrangement mit der Rasendose zu fotografiern. 
Bei uns im Büro brach ein kreativer Unruhezustand aus. Jeder wollte ganz heimlich das einzigartige ganz besondere Bild ablichten mit dem der Wettbewerb gewonnen werden konnte. Meine Kollegen und ich starteten sofort begeistert mit der Rasenzucht. Damit auch keiner ausspionieren konnte wie weit die anderen schon sind, nahmen wir die Dosen dafür mit nach Hause. 
Da auf der Dose natürlich das Logo bzw der Firmenname des Herstellers aufgedruckt war, folgt an dieser Stelle nun der erforderlich Hinweis:  * ACHTUNG WERBUNG * 
NEIN ich bekommt nichts dafür, ich möchte euch einfach nur die außergewöhnliche Fotoaktion und die daraus entstandenen Bilder zeigen.


Ich habe also den gepressten Substratwürfel ordentlich gewässert, den Samen ausgesät und nach wenigen Tagen zeigte sich das erste Grün. Bei schönem Wetter wanderte die Dose von der Küchenfensterbank auf den Balkontisch und so wurde der Rasen schnell länger. Irgendwann hatte er dann die richtige Länge für ein Bild, aber irgendwie hatte ich immer noch keine spannende Idee. Mein Chef war schon kräftig mit Fotoaktionen beschäftigt und - mit einem Augenzwinkern - voller Überzeugung er würde gewinnen. Oje, was sollte ich nur tun?

 

Meine einzige Idee bis dahin war unter dem Titel "Stadtgrün" die Dose auf die Straße an die Bordsteinkante zu stellen mit vielen Autorädern im Hintergrund. Ich konnte mich aber nicht durchringen, mich unter den Blicken unzähliger im Fenster liegender Nachbarn bäuchlings auf die Straße zu legen um dann die richtige Perspektive zu bekommen. In der Hoffnung mir würde etwas einfallen stöberte ich nach Feierabend durch die Spielzeugabteilung im Warenhaus. Vielleicht ein paar Star Wars Figuren? oder Playmobil? Zootiere? eine überdimensionale Gieskanne? Ich fand nichts, was bei mir den kreativen Kick ausgelöst hätte. Völlig demotiviert fuhr ich nach Hause und überlegte mich vielleicht doch in den Straßenrand zu legen ... Stadt, Asphalt und Grün ... das wäre schon eine Aussage nach meinem Geschmack .... Ruine und Grün .... KOHLE und Grün - jep da war er, der Geistesblitz. Holzkohle steht in der Garage - hmmm aber woher bekomme ich jetzt einen kleinen Förderturm, den ich in den Rasen stellen kann? - und dann passierte es, 50 Meter vor der Haustür - klatsch - Handfläche trifft Stirn - oh man, Förderturm? Mensch ich lebe mitten im Ruhrpott und habe dutzende von Fördertürmen um mich rum. Ich stelle keinen Förderturm in die Dose, ich bringe die Dose zur Zeche!  Also habe ich abends um halb sieben die Holzkohle, die Fotoausrüstung und den Rasen ins Auto gepackt und bin zur Halde gefahren. Mein Ziel an diesem Abend war Zeche Ewald in Herten.


Für alle die nicht viel vom Ruhrpott wissen: die Zechen hier stehen schon sehr lange still, sind Museen oder Kulturplätze, die Abraumhalden werden seit vielen Jahren erfolgreich begrünt und sind mittlerweile schöne Naherholungsgebiete. Darum passt die Kombination Kohle und Grün so gut.


Bis ich die richtige Stelle fand, musste ich ein ordentliches Stück rauf auf die Halde, nach Feierabend, mit dem Korb voller Kohle .... was tut man nicht alles für ein Foto. Die Kohle habe ich dann auf dem Brückengeländer eines Aussichtsbalkons aufgeschichtet und darauf die Dose platziert. Die Lichtverhältnisse an diesem Abend waren extrem böse für eine Fotografie-Anfängerin wie mich. Mal schwarze Wolken, dann schien die Sonne wieder, vor allem kam sie aus Westen - na klar, abends zwischen sieben und acht, aber das bedeutet Gegenlicht ... einige Bilder waren völlig überbelichtet, andere schwarz wie die Kohle. Zuviel Tiefenschärfe, zuwenig Tiefenschärfe, alles zu gerade keine auslaufende Linie weil ich für die Kohle nur ein 15 cm breites Brückengeländer hatte und dadurch keine Auswahl in der Perspektive.... Zwischendurch blieben immer wieder Spaziergänger stehen und ich hörte viele Kommentare von "Wat macht die da?" (reinstes Kohlenpott-Platt)  über "wie bescheuert" bis zu "oh das ist ja niedlich".


Irgendwann habe ich relativ zufrieden alles wieder eingepackt und bin heimwärts gefahren um die Bilder am PC zu begutachten. Etliche Bilder fielen gleich der delete-Taste zum Opfer, einige haben überlebt und ein paar davon sehr ihr jetzt hier. Meine endgültige Wahl fiel dann auf dieses Bild:

"RUHRPOTT"


Da ich  immer noch sehr unsicher war, ob so ein Outdoor-Bild denn das Richtige sei, wollte ich noch ein Bürobild fotografieren, schließlich handelt es sich ja um einen Büromöbel-Hersteller. 
Mittlerweile war bei dem Rasen der Wildwuchs ausgebrochen, was mir sehr gut gefiel und an einem heißen Sommertag kam beim Blick meines kleinen Ventilators dann die Idee zu dem Bild mit dem Titel 

"SOMMER IM BÜRO"


Diese beiden Bilder habe ich eingereicht und dann hieß es warten, warten, warten .... Im Büro haben wir gegenseitig unsere Bilder bestaunt, da waren viele tolle Motive dabei. Eine Kollegin hat sich tatsächlich auch für ein Zechenmotiv entschieden, tja, so ist das eben hier mit den waschechten Ruhrpott-Kindern. Irgendwann wurden dann aus kapp einhundert Einsendungen zehn Bilder veröffentlicht, die in die Endrunde gekommen sind. Welch Jubel, meine beiden Bilder haben es in die Endrunde geschafft!!!
Wieder hieß es warten, warten, warten, .... noch mehr warten, warten, warten... und dann kam letzte Woche plötzlich Besuch vom Hersteller zu uns in Büro... mit Geschenken .... für mich und meine Kollegin. Das war eine Überraschung! Meine beiden Bilder haben gewonnen - bei der ersten Teilnahme an einem Fotowettbewerb! - besser geht ja gar nicht. Meine Kollegin hat sich gleich hinter mir in die Siegerliste eingereiht, darauf haben wir erstmal angestoßen. 
Die ganze Aktion hat sehr viel Spaß gemacht, mir aber auch aufgezeigt, was für ein blutiger Anfänger ich mit der Kamera bin. Da muss ich noch viel üben und werde bestimmt noch den einen oder anderen Fotokurs besuchen.

verlinkt bei: 
und wie immer bei Flickensalat auf Pinterest und Google+ 








Sonntag, 7. August 2016

Das erste Mal quilt-as-you-go

Die Enkelprinzessin braucht für die Mittagspause in der KiTa ein Kissen und eine Decke. Die Bitte meiner Tochter ein Kissen zu nähen habe ich natürlich gerne ausgeführt. Da auch eine Decke benötigt wurde, habe ich gleich eine im passenden Design zum Kissen genäht. Bei der Decke habe ich dieses Mal für die Füllung Baumwollvlies genommen und bin total begeistert davon. Außerdem habe ich zum ersten Mal nach der Methode quilt-as-you-go gearbeitet. 


Bei dieser Methode kann man zwar sehr einfach mit der Maschine quilten, da man immer nur einzelne Blöcke und keine große Decke unter der Nadel herschieben muss - überzeugt hat mich die Methode jedoch nicht. Das Zusammensetzen der Blöcke war dann doch sehr aufwendig und im Endeffekt besteht die Rückseite aus Stückelwerk, was mir nicht gefällt. Auch auf der Vorderseite sind die Zwischennähte zu erkennen.


Ich habe noch zwei Nachtschichten eingelegt und bin am Mittwoch morgen vor der Arbeit mit der Decke Richtung Enkelprinzessin gefahren, damit sie die Decke mit in die Kita nehmen konnte. Jaja, was macht man  frau  Oma nicht alles für die Lieben. Unter diesem Zeitproblem haben leider die Bilder gelitten. Die Decke wurde kurz nach Mitternacht fertig und war morgen um sieben schon im Auto unterwegs, da gab es kein gutes Licht, nur Blitzlichtfotos morgens um sechs.


Decke und Kissen sind fertig, die Enkelprinzessin ist überglücklich, die Oma leicht übernächtigt ;-)
Die Methode quilt-as-you-go hat mich nicht überzeugt. Ich bleibe lieber bei der herkömmlichen Arbeitsweise, auch wenn es länger dauert.



verlinkt bei:

Montag, 25. Juli 2016

Nur eine Badetasche ...

Eigentlich wollte ich nur eine Badetasche nähen. Ich gehe jede Woche zum Schwimmen und da muss meine Tasche nasse Badesachen aushalten. Mein heißgeliebter Korb passt nämlich leider nicht in den Spind. Meine Idee war, die Tasche von Innen mit Wachstuch zu füttern, dann ist sie gegen Feuchtigkeit und Schmutz resistent. So kann ich sie nicht nur für Badesachen, sondern auch für das Sandspielzeug vom Enkelchen nutzen, wenn wir zum Spielplatz gehen. 
Den Schnitt habe ich selbst entworfen und bunten fröhlichen Stoff dafür gefunden. Für den Boden habe ich wie beim Innenfutter Wachstuch gewählt, dann ist er weniger schmutzempfindlich, wenn die Tasche auf dem Spielplatz im Sand oder auf der Wiese steht. Die restlichen Teile sind aus festen Baumwolldruckstoffen. Für die Träger habe ich Ripsband aufgenäht und mit Stoff bezogen. Im Schulterbereich habe ich die Träger extra breiter gemacht und mit Volumenvlies gefüttert, so dass sie angenehm zu tragen sind.


Aussen habe ich zwei große flache Taschen aufgesetzt und mit Ripsband eingefasst. Innen habe ich an die schmalen Seiten jeweils eine Tasche eingenäht, groß genug für Sonnenmilch oder eine kleine Wasserflasche.


Eigentlich wollte ich nur eine Badetasche nähen, die steht nun an der Garderobe und wartet auf ihren ersten Einsatz. Fertig, Nähsachen wegräumen, ... Aber wenn frau dann doch so schöne bunte Stoffe übrig hat, dann kann frau doch ... naja ein passendes Täschchen dazu wäre doch auch nicht schlecht, oder? Kleinkram hat man doch immer dabei ;-)
Also habe ich einen neuen Schnitt für ein kleines Täschchen ausprobiert. Eine Kosmetiktasche mit Reißverschluss und Innentaschen, nach einem Schnitt von Frau Congabär. Das Täschchen war dann auch ganz fix genäht.


Eigentlich wollte ich nur eine Badetasche nähen, aber da ich schon dabei war und noch ein passendes Stöffchen im Stoffschrank zum Vorschein kam, ist auch gleich noch ein Stifte-Etui in der momentan so angesagten Dreiecksform entstanden.


Eigentlich wollte ich nur eine Badetasche nähen, aber dann habe ich den Schwung und die Gelegenheit genutzt und noch fix ein Pyramidentäschchen genäht. Diese Form wollte ich schon länger mal ausprobieren. Das geht ratzfatz und man kann prima kleine Reste verwenden. Die Größe ist für Schlüssel oder Kleingeld prima geeignet.



Eigentlich wollte ich nur eine Badetasche nähen, aber wenn man schon mal im Nähfieber ist, .... Auf meiner To-Do-Liste steht schon länger ein neues Portemonnaie, das habe ich dann auch gleich in Angriff genommen. Den Stoff habe ich schon seit  2  3 4 Jahren oder so im Schrank liegen. Er war genau dafür gedacht und wurde nun endlich vernäht. Das Schnittmuster ist die Geldbörse "Lotte".


Eigentlich wollte ich nur eine Badetasche nähen .... es sind ein paar Teile mehr geworden, aber es hat Spaß gemacht und ich konnte damit einige Wünsche erfüllen. Jetzt ist der Nähplatz wieder sauber und aufgeräumt. Mal schauen, was ich als nächstes in Angriff nehme. 

verlinkt bei:

Dienstag, 19. Juli 2016

Elefanten-Parade

Vielen Dank für eure netten Kommentare bei meinem letzen Post. Der kleine Elefant, der eigentlich ja nur ein Anhängsel an dem Kindersitz sein sollte wurde so beliebt, dass ich noch ein paar Elefanten mehr genäht habe. Nun ist eine kleine Elefanten-Parade entstanden.





Es gibt auch einen neuen Zwischenstand bei meiner Granny Square Decke.  Leider habe ich mich beim letzten Mal verzählt. Es fehlen doch noch ein paar Quadrate mehr als gedacht. Jetzt habe ich auch schon für alle noch fehlenden Quadrate die mittlere Blume fertig.


Es geht also voran ...



Momentan schaut hier der Sommer vorbei und nach einer tollen Mädelsrunde konnte ich auf dem Heimweg einen schönen bunten Abendhimmel bestaunen.


Die Bilder sind alle aus dem fahrenden Auto raus entstanden. Leider hatte ich nur mein Handy dabei.


 Die Rosen auf dem Balkon finden den Sommer gerade auch schön.




Ich wünsche uns, dass der Sommer ein wenig bleibt und stürze mich mal fix wieder an die Nähmaschine. Da liegen gerade eine Menge Projekte rum....

verlinkt bei: