Freitag, 23. Juni 2017

Balkonblumen und Gartendeko

Da ich immer noch fleißig mit dem Häkeldorf beschäftigt bin, schicke ich euch einen schnellen Blumengruß vom Balkon. Hier der Blick zum südlichen Balkongeländer.


Die Jacobsleiter hat einen schönen Deko-Spieß mit Kugel bekommen. 


Meine Kräutersäule, die ich schon hier gezeigt habe, wurde neu bepflanzt...


... und die fliederfarbene Stapel-Schale wurde zum Feengarten:


In die nur 7 cm kleinen Feen habe ich mich gleich verliebt, ebenso in den Torbogen und die kleinen Zaunelemente.



Die Balkonkästen bekamen dreifarbige Blumenbepflanzung in rosa/pink, weiß, blau/flieder




Meine Rosen wollen dieses Jahr gar nicht richtig wachsen und überhaupt nicht blühen. Da bleibt das Rankgitter ziemlich leer. Das Metallschild habe ich selbst bemalt und bereits hier gezeigt. Obwohl ich es schon leicht shabby angemalt habe, hat es jetzt nach zwei Jahren eine noch schönere natürliche Patina bekommen.



Leider ist es hier momentan so heiß und unterträglich, dass ich es draußen gar nicht aushalte. Darum genieße ich nur die frühen Morgenstunden mit einem Kaffee auf dem Balkon. Sobald ab 9 Uhr die Sonne drauf scheint ist es nicht mehr auszuhalten.
Nun ist Schluss mit der Bilderflut, ich schwinge wieder die Häkelnadel und wünsche euch eine schöne Zeit.

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Pamelopee
Freutag
Weekend Wonderland
 

Donnerstag, 15. Juni 2017

Häkelhausen - Die Seehundstation wächst

Vor ein paar Wochen habe ich euch bereits von dem Projekt Häkelhausen erzählt. 
Über 350 Nadelsüchtige aus 5 Ländern häkeln für einen guten Zweck das Größte Häkeldorf der Welt. Mittlerweile ist viel passiert.
Die Seehundstation wächst fleißig und mir kommen beim Häkeln ständig neue Ideen. Am großen Wasserbecken mit dem Sandrand habe ich noch einmal den grünen Rand aufgeribbelt, da es zu wellig wurde. Dann habe ich ein komplettes Grundstück gehäkelt, das Wasserbecken darauf festgenäht, und den Sandrand mit Watte aufpolstert. So wirkt es schön dreidimensional. 


An der schmalen Stelle wollte ich eine Brücke über das Becken bauen. Die Frage war nur: wie bekomme ich sie stabil. Es dürfen nur waschbare Materialien wie Schaumstoff, Schwämme oder Füllwatte verwendet werden. Also habe ich mit ein paar Schaumstoffresten den Rohbau gebastelt.


Für den Steg habe ich die Oberseite quer und die Unterseite längs gehäkelt um so eine höhere Stabilität zu erreichen. Mit dem Schaumstoff dazwischen, wurden dann beide Teile zusammengenäht.
Insgesamt ist die Brücke sehr schön stabil geworden. Zumindest trägt sie fünf Seehunde :-)


Ich habe noch einige Bäume, Sträucher und Hecken gehäkelt. Viele davon habe ich bestimmt ein halbes dutzend Mal wieder aufgeribbelt bis mir das Ergebnis einigermaßen gefallen hat. Ich wollte auch nicht, dass sie alle gleich aussehen.


An den Beckenrand habe ich ein paar gehäkelte Steine platziert auf denen sich ein kleines Seehundbaby sonnt. 


Mit den Sträuchern und Steinen hat das Becken eine kleine Umrandung erhalten und es wirkt nicht mehr so kahl.



Insgesamt hat das Grundstück jetzt ein Größe von 85 x 85 cm. Es sind rundum noch Wege geplant, so dass es im Endeffekt ca. 1 x 1 m groß wird. Es sollen noch zwei kleine runde Becken auf dem Grundstück entstehen. Die beiden Häuser die ich beim letzten Mal gezeigt habe, haben mir dazu nicht gefallen, darum habe ich ein neues Gebäude angehäkelt.


Bedanken möchte ich mich noch bei Gina von Moma-Kreativ, die mir nach meinem letzen Häkelhausen-Blogbeitrag ganz fix mal eine Wollspende geschickt hat. 


Aus dem ursprünglichen Plan, mit dem "Grössten Häkeldorf der Welt" ins Guiness Buch der Rekorde zu kommen, ist leider nichts geworden. Die Leute der Guiness-Redaktion konnten sich dafür nicht begeistern. Nun haben wir eine Anfrage beim Rekord-Institut Deutschland laufen.

Das Dorf wächst kräftig, mittlerweile erreichen immer mehr fertige Dorfteile die "Häkeldorfzentrale" bei Gaby. Es sind viele neue Gebäude entstanden. Eine Bibliothek mit kreativer Architektur: das Gebäude sieht aus wie ein stehendes leicht geöffnetes Buch, eine Dorfdisco, ein Schlosshotel, ein Drei-Seiten-Hof ... Zuletzt kam ein Paket aus Australien !!!!!! Dort hat eine Dame die Oper von Sydney gehäkelt. Wir sind ganz begeistert welche Kreise diese Aktion zieht und welche Kreativität da freigelegt wird.

Die Presse ist mittlerweile auch immer wieder mal vor Ort:
Außerdem ist dieses you-tube Video bei der Auslegung der ersten 30qm entstanden.

Nach dem Treffen mit dem Deichwärter wurde uns angeboten, die Auslegung nicht wie angedacht auf dem Deich, sondern im Haus des Gastes in Horumersiel auszulegen. Dort sind wir wetterunghängig und haben Gastronomie und vor allem sanitäre Anlagen vor Ort. 

Die Versteigerung des Dorfes erfolgt am 19.08.2017 im Haus des Gastes, Zum Hafen 3 in Horumersiel. Der Erlös geht an den Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Nun werde ich mal fleißig weiter häkeln, es ist noch viel zu tun :-) 

Ich freue mich auf eure Kommentare. 

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HäkelLine
Fanny


Montag, 5. Juni 2017

Genähte Tischdeko

Beim Ausmisten und Aufräumen fiel mir ein Stapel bereits zugeschnittener Teile in die Hände. Oh weh, irgendwann mal zugeschnitten, weggelegt und .... ups, vergessen. Zur Entschädigung bekamen die Zuschnitte dann schnell ein Date mit der Nähmaschine und so ist ein ganzer Satz Bestecktaschen entstanden.








Jetzt muss ich sie nur irgendwie unter die Leute bringen. Ich denke die Bestecktaschen wandern gleich mal in den DaWanda Shop

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Montag, 22. Mai 2017

Ein kleiner Blumengruß

Von meiner Süßen habe ich zu Muttertag diesen wunderschönen Frühlingsstrauß mit Fresien bekommen. Ich mag die Pastelltöne sehr und diese Fresien sind besonders schön.


Einige Blüten sind dreifarbig: rosa-flieder-gelb, eine wunderschöne Farbkombination wie ich finde.


Sind sie nicht traumhaft schön?

 
Ein kleiner pastelliger Gruß und nun geht's wieder an die Handarbeit. Ich gebe zu, davon zeige ich momentan zu wenig. Neben dem Häkeldorf - die ersten Wollspenden sind schon gekommen - habe ich einige dringende Änderungsarbeiten für die Familie und bin "nebenbei" ständig auf Wohnungssuche. Ganz verzweifelt suche ich mittlerweile seit ein-einhalb Jahren nach einem neuen ruhigen Zuhause für mich. Leider ist der Wohnungsmarkt hier im Ruhrgebiet völlig zusammengebrochen. Ich würde so gerne ein wenig raus aus der Stadt ins Ländliche, weg von dem Lärm hier ... 
...bis dahin erfreue ich mich an den schönen Blumen.


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Montag, 15. Mai 2017

Eine Torte für die Baby-Party

Meine Schwiegertochter trat mit der Bitte an mich heran, für die Baby-Party ihrer Freundin eine Torte zu backen. Diese Freundin erwartet ein Töchterchen und passend dazu sollte die Deko sein, aber nicht pastellig rosé-weiß, lieber etwas kräfiger in rosa-gelb. 
Da die Freundin keine Schokolade mag, haben wir uns anstelle der Schokoladen-Buttercreme auf eine Erdbeer-Buttercreme geeinigt. Diese hatte ich sicherheitshalber bereits zu Ostern ausprobiert und da sie total lecker und fruchtig ist auch bei Papas Torte verwendet.

Ich stand ein wenig unter Zeitdruck, da Papas Torte Sonntags fertig sein musste und die Baby-Torte Montags, dazwischen die Familienfeier mit Übernachtungsgästen bei mir .... Meine Küche sah aus wie eine Großbäckerei ... 
Leider hatte ich nicht die Zeit und Ruhe, die ich mir gerne bei solchen Projekten nehme, aber die Torte ist doch ganz ansehnlich geworden. Die Marzipandeko ist zwar diesmal nicht sehr aufwendig, aber ich fand die Idee mit den ausgestochenen Herzen ganz süß.


Ich habe auch zum ersten Mal Cake-Pops gebacken. Diese Idee fand ich ganz nett. Ich habe wieder einmal festgestellt, dass ich für die großen eckigen Torten unbedingt mal ein großes weißes stabiles Kunststoffbrett brauche. Mein großes Holzbrett war unter Papas Torte und dieses tatsächlich etwas zu klein. Schön sehen die Holzbretter auch nicht gerade aus.


Die Erdbeer-Buttercreme die uns alle begeistert hat habe ich hier noch als Rezept für euch:

Zutaten:
600 g. TK Erdbeeren
3 EL Zucker
50 ml Orangensaft
40 g Stärkemehl 
3 - 4 EL Wasser
300 g Butter
100 g Puderzucker 

Für den Erdbeerpudding die Erdbeeren auftauen und pürieren. Zusammen mit dem Zucker und Orangensaft aufkochen. Das Stärkemehl mit kaltem Wasser anrühren und rührend zur Erdbeermasse geben, dann mindenstens eine Minute unter Rühren aufkochen (Achtung, das spritzt stark, am Besten einen extra großen Topf nehmen). Erdbeerpudding in eine Porzellan- oder Glasschüssel füllen und erkalten lassen. Die Butter neben den Pudding stellen, so dass beide Komponenten bei der weiteren Verarbeitung die gleiche Temperatur haben.
Butter und Puderzucker verrühren, den Pudding dazugeben und alles gut zu einer geschmeidigen Buttercreme verrühren.
Die Erdbeer-Buttercreme ist super lecker. Die TK-Erdbeeren hatten ein tolles fruchtiges Aroma, mehr als die frischen Erdbeeren die momentan zu bekommen sind. Zur Haupterdbeerzeit sind natürlich auch die frischen Erdbeeren aromatischer. 

Die Menge reicht für eine große runde Torte mit drei Böden.

Nun greife ich mal fix wieder zur Häkelnadel für das Großprojekt Häkelhausen.

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Sonntag, 7. Mai 2017

Häkelhausen - Das größte Häkeldorf der Welt

Vor einiger Zeit wurde ich auf Facebook angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, mich an einem Projekt zu beteiligen: das größte Häkeldorf der Welt. Häkeln für einen guten Zweck sozusagen. An diesem Projekt sind mittlerweile über 300 Frauen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Norditalien beteiligt. Gehäkelt wird ein Dorf mit allem was dazugehört, Rathaus, Marktplatz, Wohnhäuser, Hotel, Polizei, Post, Bauernhof, Pferdehof, Spiel- und Sportanlagen, Seehundstation, Hafen, Meer, Deiche, Windkraftwerke, Autos, Tiere, Menschen und weil es ein Vierjahreszeiten-Dorf ist, gibt es sogar ein Schneefeld mit Iglu ... sowie unendlich viele weitere Objekte. Alle Mitstreiterinnen sind da SEHR kreativ. 
Initiiert wurde die Aktion von Gaby aus dem Wangerland. Das fertige Dorf wird am 19. und 20. August auf einem Deichabschnitt bei Hooksiel / Schillig ausgelegt und für einen guten Zweck versteigert. Der Erlös kommt dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. zu Gute. Ganz nebenbei wird noch der Versuch gestartet, mit dem "größten Häkeldorf der Welt" ins Guiness-Buch der Rekorde zu kommen. Der Bürgermeister vor Ort hat seine Mitwirkung dafür schon zugesagt.
 
Im Figurenhäkeln bin ich eigentlich völlig ungeübt, aber bereits der erste Seehund wurde - noch ohne gestickte Augen und Schnäuzchen - von der Enkelprinzessin sofort erkannt. 



Darauf hin habe ich mich als Mitstreiterin angemeldet und Wolle zusammengesucht, in der Bekanntschaft Wollspenden gesammelt, einiges dazu gekauft und losgelegt. Da die Modelle bespielbar und vor allem auch waschbar sein müssen, bieten sich als Füllung nur Füllwatte und Schwämme an. Dazu habe ich den nächsten 1-Euro-Shop aufgesucht und eine Ladung Schwämme gekauft.

Mein Projekt: Eine Seehundstation
Als erstes habe ich meine Idee skizziert: Fläche für Gebäude, Wege, Wasserbecken mit Sandumrandung, Grünfläche usw.  Die Seehundstation wird eine Größe von ca. 90 x 90 cm haben. 


Nachdem ich die Schwämme zugeschnitten hatte ging es ans häkeln. Ich habe zuerst die beiden Hauptgebäude fertiggestellt.


Danach entstand das Wasserbecken mit der Sandumrandung. Für das Wasser habe ich eine Verlaufswolle benutzt und ohne Schema immer wieder zwischen festen Maschen, halben Stäbchen und Stäbchen gewechselt zudem teilweise nur in den hinteren Faden der Maschen eingestochen. So ergab sich ein - wie ich finde - sehr lockeres ungleichmäßiges Wasserbild. Nach dem gleichen Prinzip habe ich den Sandstreifen gearbeitet. 


Zwischenzeitlich ist ein Baum entstanden, momentan arbeite ich an den Grünflächen und nebenbei entsteht immer wieder mal ein Seehund.



Zuletzt bekam unsere Initiatorin Gaby den Brief einer 80-jährigen Dame die  keinen PC hat, sich aber gerne beteiligen würde und nach Infos und Größen der Teile gefragt hat. Sie hat ihr dann per Post geantwortet. Ich finde es wunderbar, dass dieses Projekt so viele Menschen aller Generationen verbindet. Ich werde euch zu diesem Projekt weiter auf dem Laufenden halten. 
Nachfolgend habe ich einige Links für euch, falls sich jemand für dieses Projekt interessiert oder sogar beteiligen möchte. Wir freuen uns über jede Mitstreiterin / jeden Mitstreiter und auch über Wollspenden.
Facebook-Gruppe für Teilnehmer 

Wer nicht bei FB eingetragen ist, aber Interesse an einer Mitarbeit hat,  kann den Kontakt zu Gaby Ranftl über ihren Blog Häkeldorf  herstellen. Dort wird auch regelmäßig über den aktuellen Stand des Projektes informiert.

Weitere Blogbeiträge von Teilnehmerinnen die ihren Beitrag vorstellen:
Mittlerweile sind auch einige Pressemitteilungen erschienen:

So bevor ich nun die Häkelnadel wieder zum Glühen bringe, noch ein Aufruf: Ich habe parallel noch ein zweites Grundstück angefangen. Ein Stück "Wasserkante" mit Meer, Strand und Deich und mir ist die beige / sandfarbene Wolle ausgegangen. Da ich bereits einiges in neue Wolle investiert habe, wäre es schön, wenn jemand sandfarbene Wolle als Spende dafür übrig hätte und mir schicken könnte. Menge sollte ausreichen für einen gehäkelten Streifen von ca. 90 cm Breite und 25 cm Länge. Es ist für einen guten Zweck und die Spender werden gerne auch namentlich benannt.

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Montag, 1. Mai 2017

Eine Torte für Papa

Mein Vater feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag. Dieses Ereignis wurde natürlich ganz groß mit Familie und Freunden gefeiert. Zu diesem Anlass habe ich meine Küche mal wieder in eine kleine Bäckerei verwandelt. Meine Eltern sind begeisterte Camper und der Wohnwagen ist ihr zweites Zuhause, so fiel mir die Motivwahl nicht schwer. 


Grillwürstchen sind eine Leidenschaft meines Vaters, also musste ein Grill mit Würstchen auf jeden Fall in die Szene eingebaut werden.


Die große eckige Torte besteht aus Biskuitböden mit Erdbeer-Buttercreme, für den Wohnwagen habe ich Biskuitböden mit Schokoladen-Buttercreme gefüllt und die Torte dann komplett mit Marzipan dekoriert.

Wir haben bewusst kleine Stückchen geschnitten, so dass alle Gäste in den Genuss der Torte kommen konnten.
Nun geht es wieder ans Großprojekt. Fotos habe ich schon gemacht, den Blogbeitrag schreibe ich diese Woche noch.
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Pamelopee